Archiv für 23. Dezember 2013

Stille Nacht

Rheintaler, 24. Dezember 2013

Leise wird’s an Heiligabend und Ruhe kehrt auf den Strassen und in den Quartieren ein. Nach dem gemütlichen Abendessen werden die Kerzen am Christbaum angezündet, vielleicht noch ein Duftöl erwärmt und die Beleuchtung reduziert. Endlich ist es soweit. Es ist Weihnachten.

Wer zusammen mit Kindern feiern darf, erlebt die Spannung und Freude in den Kinderaugen. Es ist immer wieder schön mit anzusehen, wie unser Brauchtum des christlichen Abendlandes seine Magie und Faszination bei Kindern entfaltet. Und auch wir Erwachse freuen uns, wenn wir unseren Lieben die besten Wünsche, zusammen mit einem kleinen Geschenk, überreichen dürfen. Ja, es ist die Zeit der Besinnlichkeit und Freude, die Zeit mancher Träne, und auch die Zeit, in der wir uns erinnern mögen, wie wir damals als Kind die Weihnachtsfeier erleben durften.

Diese Art, wie wir Weihnachten feiern, gehört schon viele Jahrhunderte zu unserer Kultur. Den kommerziellen Teil lasse ich dabei mal beiseite. Unser traditioneller Brauch, an den Festtagen wieder mal im Kreise der Familien und Bekannten zu feiern, wurde von Generation zu Generation vermittelt. Doch wie so manches, ist es auch hier eine Frage der Zeit, bis dieser Teil unserer Kultur zerstört wird. Die unkontrollierte Zuwanderung nach Europa und in die Schweiz bringt nicht wirklich viel Gutes. Auf ein neugeborenes Schweizer Kind kommen zwei ausländische Kinder durch Geburt oder Zuwanderung hinzu. Schon heute ist von den 8 Millionen Einwohnern jeder 4. ein Ausländer. Dies wäre soweit akzeptabel.

Doch durch die Zuwanderung bestimmter fremder Kulturen, importieren wir auch deren Bräuche und rechtlichen Vorstellungen. Leider ist dabei der Islam keineswegs bereit, andere religiöse Kulturen zu akzeptieren. Es gibt zwar immer wieder islamische Vertreter, die sich ehrlich dafür einsetzen, uns klar zu machen, dass der Islam eine friedliche Religion sei. Man könnte auch dazu geneigt sein, dem aufgeschlossen und wohlwollend die Hand zu reichen. Wie schön wäre es, könnten wir eine friedliche Welt unser eigen nennen. Doch die Realität spricht klare Worte. Die katholische Kirche spricht von 200 Millionen Christen, welche weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt und bedrängt werden. In Nigeria, wo es immer wieder zu Angriffen durch die radikalislamische Sekte “Boko Haram” auf christliche Einrichtungen kommt, sind seit 2010 durch Terrorattacken über 1000 Christen getötet und Zehntausende verletzt worden. Auch der ORF vermeldete, dass in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, es in den letzten Tagen zu den ersten Massakern, mit mindestens 1000 Toten, an der christlichen Mehrheitsbevölkerung kam.

In jenen Ländern, in welchen der Islam eine gewisse Stärke erreicht hat, werden Christen zu Verfolgten und müssen um ihr Leben fürchten. Im Irak brennen Kirchen. In Ägypten, Pakistan, Äthiopien, Nigeria, Java, Sansibar, auf den Philippinen und in Frankreich brennen Kirchen. Auch in Deutschland wurden bereits erste Kirchen angezündet. In der Stadt St. Gallen gibt es 7 Moscheen, welche von ihrer Bedeutung her christlichen Kathedralen entsprechen.

Feiern wir also unser Weihnachtsfest, solange wir diese schöne Tradition noch an unsere Kinder weiter geben können. In diesem Sinne wünsche ich friedliche und frohe Weihnachten.

Marcel Toeltl

Referendum gegen FATCA

Bitte Unterschriften sammeln und diese raschmöglichst einreichen. Das Formular, wie auch ein entsprechendes Argumentarium, findet Ihr auf der Webseite des Referendumskomitees.

Was ist FATCA?

FATCA ist ein amerikanisches Gesetz (Foreign Account Tax Compliance Act), welches von den USA allen Ländern aufgedrängt wird. Damit wollen sie die ganze Welt verpflichten, den amerikanischen Steuerbehörden automatisch alle Bankinformationen der Personen zukommen zu lassen, die irgendeine Verbindung mit den Vereinigten Staaten haben (US-Bürger, Ehegatte und Ehegattin von US-Bürgern, Besitzer einer „Green Card“, usw.). FATCA wurde vom Parlament ratifiziert, woraufhin ein Komitee das Referendum dagegen ergriffen hat, um die Umsetzung des Abkommens in der Schweiz zu verhindern.

  • Die zwischenstaatliche Vereinbarung zu FATCA ist unter enormem politischem und ökonomischem Druck entstanden, dem die Schweiz nachgegeben hat, ohne zu kämpfen.
  • Mit FATCA verfolgt der amerikanische Fiskus nicht nur seine Staatsbürger und US-Firmen in der ganzen Welt, sondern auch Doppelbürger und Schweizer Ehepartner von US-Staatsangehörigen. Bereits ein Studium in den USA reicht aus, um aus Ihnen einen US-Steuerpflichtigen zu machen.
  • Das Schweizer Umsetzungsgesetz zu FATCA ermächtigt die Banken, dem amerikanischen Fiskus die vollständigen Daten ihrer ‚amerikanischen‘ Kunden zu übermitteln. Dies bedeutet die Aufhebung des Bankkundengeheimnisses als Instrument zum Schutz der Personen.
  • Das Schweizer Umsetzungsgesetz zu FATCA sieht die Anwendung amerikanischen Rechts vor. Ein amerikanisches Unternehmen, das in der Schweiz angesiedelt ist und ausschliesslich Schweizer Mitarbeitende hat, kann demnach von Schweizer Gerichten nach amerikanischem Recht
    beurteilt werden!
  • Mit der Annahme der Vereinbarung zu FATCA verpflichtet sich die Schweiz bereits jetzt, zukünftige Änderungen des amerikanischen Rechts ohne jedwede Mitwirkung zu übernehmen. FATCA kann somit unbegrenzt seine Fangarme ausstrecken.

In Kunst des Luftpistolen- und Blasrohrschiessens eingeführt

Tagblatt Online, 26. November 2013

Am Freitag, 22. November, trafen sich zahlreiche SVPler in der Kaverne des Schützenvereins.

ST. MARGRETHEN. Nach einem Begrüssungsapéro galt es, sich in drei Disziplinen nach Punkten zu messen. Die Helfer des Schützenvereins führten die Teilnehmer dabei in die Kunst des Luftpistolen- und Blasrohrschiessens ein. Weniger Erklärungsbedarf bedurfte das den meisten bereits bekannte Pfeilwerfen. Nachdem die Herausforderungen mehr oder weniger erfolgreich gemeistert waren, genossen alle die vorzügliche Bewirtung des Gastgebers. Dabei kam auch das aktuelle Politgeschehen nicht zu kurz.

Es wurde rege über den Ausgang der bevorstehenden eidgenössischen Volksabstimmungen gemutmasst. Die Resultate des Schiesswettbewerbs standen hingegen schon fest. Auf die Spitzenränge schafften es Fritz Brügger, 212 Punkte, Mario Ladalardo, 222, und am besten reüssierte Ortsparteipräsident Marcel Toeltl mit stolzen 234 Punkten. (FH)